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Das Merch. bietet eine große Vielfalt an nachhaltiger Mode, die online und auch vor Ort erhältlich sind. Das große Ziel des Videos ist es diese Vielfalt zu präsentieren. Trotz Corona Maßnahmen gelang es uns mit Unterstützung von Nicole Koger und Klaus Taschler, die uns als Model aushalfen, das Ziel zu erreichen.

Zuteilung
Viktoria Wagner: Konzept, Maske, Regie, Postproduktion
Nicole Koger: Model
Emma Statnik: Kamera
Melanie Reisenberger: Kamera
Gollhofer Marie: Kamera
Lena Grubmair: Model, Garderobe
Asli Yasar: Garderobe
Katharina Schimps: Maske, Garderobe
Iris Wiesner: Kamera
Marlene Gahleitner: Kamera
YouTube

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Der Meisterbrief

Zwischentitel

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Auffrisiert

Im gesamten Schuljahr bekamen wir die Möglichkeit an unzähligen fiktiven, aber auch realen Projekten zu arbeiten. Unter anderem erarbeitete eine Gruppe von uns Schülerinnen und Schülern ein neues Design für Edinger Seminare. Das Unternehmen bietet Schulungen für Friseursalons an, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den aktuellen Trends schulen, oder klassische Techniken wieder auffrischen möchten.
Ein sanfter Logo-Relaunch, die Neugestaltung des Geschäftspapiers und ein neues Design für einen Info-Folder standen im Mittelpunkt unserer Gestaltung. Die Aufgabe unseres Projektes war es, ein einheitliches und visuelles Erscheinungsbild zu erschaffen, um so eine größere Zielgruppe anzusprechen und diese zu erreichen.

In einem ersten Briefing-Meeting mit Monika Priglinger von Edinger Seminare, welches Anfang des Schuljahres noch vor Ort möglich war, wurden die gewünschten Umsetzungen und Produkte definiert und besprochen. Wir notierten alle Anliegen und Wünsche für die neuen Designs und sogleich starteten einige kreative Meisterschülerinnen und Meisterschüler mit der Gestaltung ihrer ersten Idee. Doch ein paar Tage später wurden wir durch die Verschärfungen der Covid-19-Maßnahmen gezwungen, wieder in das Office unserer eigenen vier Wände zurückzukehren. Somit besprachen wir in Form wöchentlicher Online-Meetings unseren aktuellen Stand der verschiedenen Designs, klärten die nächsten Schritte und stießen auch auf so manche Probleme. Sei es die Auswahl der Schrift, die Entscheidung der zahlreichen, mitgelieferten Fotos oder auch nur das Definieren der Farbe um die Verbindung zur bereits bestehenden Website zu schaffen. Alles wurde sorgfältig bedacht und untereinander besprochen.

Schlussendlich präsentierten sieben stolze Meisterschülerinnen und Meisterschüler ihre unterschiedlichen Designs und Umsetzungen. Am Ende einer langen und interessanten Online-Besprechung nahm sich Monika die nötige Zeit um unter den verschiedenen Entwürfen, ihre persönliche Auswahl zu treffen.

Das am Schluss ausgewählte Design wurde von unserer Julia gestaltet und somit auch in weiterer Folge umgesetzt. Wir haben sie mit ein paar Fragen zu ihrer Herangehensweise, ihrem Design und aufkommenden Problemen befragt.

Wie bist du an die Aufgabenstellung herangegangen?

Zuallererst habe ich analysiert, was die Stärken und die Schwächen des alten, bestehenden Logos waren. Als nächsten Schritt habe ich mir überlegt, wer die Zielgruppe des Unternehmens darstellt und wie ich diese auf bestem Weg ansprechen kann. Als Inspiration habe ich Logos anderer Unternehmen dieser Art ausgesucht, um diese miteinander zu vergleichen und die Konkurrenz mitzubedenken.

Welche Zielgruppe sprichst du mit deinem Design an?

Die Zielgruppe ist hauptsächlich zwischen 20 bis 40 Jahren alt. Grundsätzlich möchte ich aber auch ältere Personen, welche gewillt sind sich fortzubilden, mit meinem Design ansprechen. Für die Zielgruppe sind vor allem Friseurinnen und Friseure interessant. Es war für mich anfangs nicht so einfach, eine so spezifische Gruppe zu erreichen. Aufgrund des jungen Zielpublikums eignen sich neben den Print-Medien auch soziale Medien sehr gut, um auf das Unternehmen aufmerksam zu machen.

Was war dir, für dein Design am Wichtigsten?

Mir war wichtig, dass mein neues Logo einem jungen und modernen Zeitgeist entspricht. Des Weiteren habe ich bei meinem Entwurf darauf geachtet, dass das Logo vielseitig einsetzbar ist, ebenfalls war mir wichtig die Branche des Unternehmens in das Logo einzubinden. Zusätzlich stand im Vordergrund eine leichte Handhabung des Social Media Contents, mit hochwertigen und unterhaltsamen Inhalten, welche die Atmosphäre des Unternehmens widerspiegeln.

Welche Herausforderungen/Probleme stellten sich in der Umsetzung deines Designs?

Die Herausforderung lag darin, das alte Logo in den sanften Relaunch mit einzubinden, um so der Zielgruppe einen Wiedererkennungswert zu garantieren. Zusätzlich war es für mich schwierig ein klares Design zu entwickeln, welches den Wünschen von Monika entspricht und jedes Jahr wieder verwendet werden kann.

Welcher Teil deiner Gestaltung ist dein persönlicher Favorit?

Am meisten mag ich mein neu designtes Logo, weil es doch sehr viel verwendet wird und in unterschiedlichen Bereichen einsetzbar ist. Zusätzlich finde ich cool, das durch meinen Entwurf eine neue Farbe ins Corporate Design eingeflossen ist.

Wie hast du dich gefühlt, als die Entscheidung von Monika auf dein Design gefallen ist?
Ich hab mich sehr gefreut, da es meiner Meinung nach von anderen Schülerinnen und Schülern sehr viele gute Designs gab. Ich habe deswegen absolut nicht damit gerechnet, dass sich Monika schlussendlich für mein Design entscheidet.

Mit diesem Projekt bekamen wir die Möglichkeit ein modernes, lebhaftes und gleichzeitig freundliches Design zu entwerfen, welches das Unternehmen, aber auch unsere Kundin Monika Priglinger widerspiegelt.

Text von Melanie Reisenberger

Projekt von Julia Lindtner

Was in aller Wald

Wie lassen sich die Themen Grafik und Wald verbinden? Papier war die erste Idee, die uns Meisterschülern durch den Kopf raste. Allerdings müssen wir uns eingestehen, dass dieses Material an sich eigentlich schon kaum mehr an seine ursprüngliche Form erinnert und es den Tod des Baumes an sich bedingt. Und auch die weiterführenden Gedanken, etwa Kastanienmännchen, versprachen nichts außerordentlich Großes. Glücklicherweise sind wir bei unseren Recherchen aber auch auf Kunstschaffende, Fotografen und andere Künstler gestoßen, die einen völlig anderen Weg gewählt haben, um diese beiden Themenbereiche zu verbinden – und dabei äußerst erfolgreich waren.

Ein kurzer Auszug daraus, dass kreative Köpfe und weite Wälder kein Widerspruch sind.

Künstler Markus Guschelbauer:
Der freischaffende Künstler Markus Guschelbauer wurde in Kärnten geboren und nutzt die Natur als Dreh- und Angelpunkt all seiner Arbeiten. Mit Hilfe von naturfremden Objekten, wie etwa Plastikplanen, beschneidet er die Landschaft teilweise nur minimal, teilweise bis auf ihre Grundzüge. „Der Kontrast zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit, der ja heute überwiegend als unversöhnlicher Gegensatz empfunden wird, löst sich bei Markus Guschelbauer in einem optischen Spiel der Ambivalenzen auf.“ wird Guschelbauers Kunst von Erwin Fiala rezensiert. Und auch wir finden diese Verschiebung beeindruckend. Aber sehen sie selbst: www.markusguschelbauer.com

Fotograf Dylan Furst:
Dylan Furst ist ein amerikanischer Fotograf und Abenteurer, der auf Instagram bereits über eine Million Abonnenten zählt. Die düstere, dunkle Stimmung, die er einzufangen versucht, sieht er nicht negativ. Im Gegenteil: Die Zeit, in der die Natur unvergleichlich nach dem vorhergehenden Regen duftet und vereinzelt noch Tropfen von den Blättern fallen, ist für ihn ein Zeichen von Wachstum und neuem Erwachen. Und auch obwohl der Fotograf viel reist und beeindruckende Landschaften ablichtet, sind es für ihn doch die kleinen, alltäglichen Dinge, die durch einen Wechsel der Perspektive einen besonderen Eindruck hinterlassen. Egal, wo er gerade unterwegs ist. www.instagram.com/fursty/

Poetry Slamer Florian Wintels:
Einen Wald, der beschließt, sich geschlossen gegen die Menschen zu wehren, nimmt Florian Wintels als Grundlage, um etwas Sprachliches zu schaffen, das Wald und Kunst verbindet. In seinem Poetry Slam „Es war einmal ein Wald…“ beweist er neben breitem Wissen über Ökologie nicht nur eine ausgezeichnete Performance und ein schier unglaubliches Talent im Umgang mit Sprache, sondern findet auch noch Platz für die aktuellen Geschehnisse, die unsere Umwelt bedrohen. Ein beeindruckender Auftritt und ein Text, mit unzähligen Highlights, Wortspielen und Witzen gespickt, der den Betrachter fesselt. Dieser wird mit Sicherheit laut auflachen, aber auch ein wenig nachdenklich zurückbleiben. Am besten selber nachhören.
Florian Wintels: „Es war einmal ein Wald …“ auf YouTube

Text von Madlen Dorfner
Bild von Melanie Reisenberger