Der Sinn vom Ende

Okay, also wie hören wir eigentlich auf?

Wir, das selbsternannte „Content-Team“, durften uns besonders intensiv mit den Fortschritten der heurigen Meisterschulklasse beschäftigen und dennoch finden wir es nun ziemlich schwer, das Kapitel „MKD22“ zu beenden.

Vom Umzug und dem damit verbundene Penny-/TikTak-Entzug, unserem Nextcomic-Event im Deepspace, der mit allen Sinnen erlebte Reise nach London, unserem Trashig-Chic-Fotoshooting auf der Fräulein Florentine (und dem etwas zeitverzögerten „Familienfoto“ auf den Dächern der HTL), dem Druck unseres Holo-Babys bis hin zum Abschlussevent, das dann schließlich alles irgendwie zusammenknüpfte: Wir haben wirklich eine gewaltige Reise hinter uns.

Und wir geben zu: Stressig war es manchmal schon. Das Kistenschleppen von der Blumauerstraße zur Humboldtstraße half da auch nicht viel und manchmal waren wir uns alle nicht mehr sicher, wie wir den Erwartungen (vor allem unseren eigenen) gerecht werden konnten. Aber wir waren nicht allein. Der Meisterbrief erlaubte es uns, der Außenwelt unsere Freuden (und manchmal auch Leiden) Kund zu geben.

Wir waren stets bemüht, Social Media, Newsletter und Projekte zu balancieren und meinen, dass es auch ganz gut funktioniert hat. Ist auch logisch, wenn man die Möglichkeit hat eine Stellenausschreibung für eine unbezahlbare MKD-Original-Immobilie zu schreiben, dann nützt man sie auch.

Damit diese meisterlichen Texte auch wirklich das Tageslicht erblicken konnten, musste aber auch eine Content-Gruppe her, die alles managt und vor allem die auserwählten AutorInnen liebevoll, aber bestimmt daran erinnert, die Texte rechtzeitig zu liefern. 😉

Besonders das Planen der Themen, die Recherche nach interessanten Wortspielen mit „SINN“ und das strategische Präsentieren unserer Projekte bleibt dem MKD-Content-Team sicher in Erinnerung – und all das zeigte uns auch, dass wir durchaus in der Lage sind, mit genügend Zusammenhalt monatlich einen Newsletter hinaus in die Welt zu schicken.

Der schönste Moment ist jedoch jener, wenn der Newsletter gelesen wird. Eltern, Freunde und auch Lehrpersonen teilten uns immer wieder begeistert mit, dass das Meme dieses Monat besonders gut gelungen ist.

Also dann: Wie beendet man jetzt wirklich ein Jahr voller persönlicher sowie kollektiver Entwicklungen und neuentdeckten Sinneseingebungen?

Vielleicht einfach so:
Es war uns eine Freude, manchmal auch eine wahre Herausforderung,
aber jetzt haben wir’s geschafft!
Und in diesem Sinne:

Danke fürs dabei sein bei der MKD 2022!
Bussi baba!

 

 

Beitrag von Lisa Ziebermayr und MKD Content-Team

WahnSINNiger Rückblick auf’s Event

Dienstag der 28. Juni 2022.
Endlich war es soweit.
Die Veranstaltung des Jahres fand statt:
DAS EVENT DER MKD22.

Wie man bereits aus dem vorherigen Newsletter herauslesen konnte wurde tatkräftig für das meisterliche Event vorbereitet. Auch wenn wir gewisse Startschwierigkeiten hatten – wie etwa diverse Location-Absagen, Druckverzögerungen für die Ausstellung oder Lieferausfälle für unser Merch – trotz allem wurde dank optimaler Vorbereitung, einiger Notfallpläne und kreative Schnelllösungen eine reibungslose und gut besuchte Veranstaltung über die Bühne gebracht.

Pünktlich zu Beginn der Moderation fing der WahnSINN an. Es regnete in vollen Strömen. Zum einen schlecht für unsere coole Outdoor-Bierkistenbar aber auch wieder gut, denn so konnte niemand die fantastische Präsentation unserer Projekte verpassen. Beinahe hätten wir die Enthüllung unseres Heiligtums – DEN Katalog schlechthin – vergessen. Kleiner Scherz, war natürlich alles eingeplant und gehörte zur Unterhaltungsdarbietung der Show. 😉

Anschließend wurde der Katalog-Verkauf gestartet und die Ausstellung für die Besucher:innen eröffnet. Die Menschenmassen strömten sogleich in das obere Stockwerk, um die spannenden Projekte zu begutachten. Quer durch die Bank waren unterschiedlichste Arbeiten ausgestellt: Von Nextcomic, dem Brandl-Backbuch, bis hin zu diversen Einzel- und Gruppenprojekten, die das Sinnes-Thema in seinen verschiedenen Wahrnehmungsformen behandelten. Der Publikumsfavorit war mit Abstand der „Blinddarm“, wie ein mit Baufolie kunstvoll abgedunkelter Gang liebevoll von uns genannt wurde. Hier waren beeindruckende Videomontagen und Animationen zu bestaunen.

Musikalisch begleitet wurde der sinnliche Abend von der Band Apollo 2 , welche die Ohren der Gäste mit exzellenten akustischen Sinneseindrücken versorgte und somit die Ausstellung perfekt ergänzte.

Auch für den Gaumen gab es einiges zum Ausprobieren: Der vielfältige Genussgarten, gesponsert von der Bäckerei Brandl, wurde in kürzester Zeit verspeist. Kein Wunder, die schmackhaften Gebäcke vom Franz will sich ja niemand entgehen lassen! Besonders gut angekommen ist außerdem das schmackhafte Eis der Konditorei Stöger. Für die Geschmacksknospen gab es spezielle Sorten, die in ihrer Namensgebung ganz der MKD gewidmet waren: M für Marille, K für Kougat (ähmm sorry eigentlich Nougat) und D für Dopfnknedl. Und passend zum Katalog gab es sogar ein HOLO-Eis.

Insgesamt kann man also sagen, dass wir ein tolles Event auf die Beine gestellt haben. Sowohl wir, als auch die vielen Besucher:innen konnten einen kurzweiligen Abend genießen, unsere Sinne erkunden und vertiefen und währenddessen einzigartige Projekte inspizieren. Ich denke ich kann hier für alle Lehrkräfte, Familienmitglieder, Freunde und Agenturkollegen sprechen: Wir können stolz auf das Ergebnis sein.

 

 

Beitrag von Anja Weber

EILMELDUNG: Die sinnig frische Webpage der MKD!

Attention attentioooon!!! Die MKD-Website ist wieder auf dem neuesten Stand, was bedeutet, ihr müsst UNBEDINGT vorbeischauen! Nicht nur die kreativen Köpfe der MKD22, sondern auch die von uns während des Jahres geschaffenen Arbeiten und Projekte werden euch dort vorgestellt. Zusätzlich gibt es noch weitere, exklusive Einblicke in die Welt der MKD22, von brandaktuellen Projektnews bis hin zum Behind the Scenes-Bericht über unser stylisches Fotoshooting auf dem Salonschiff Fräulein Florentine. Wer nichts verpassen will, sollte also gleich einmal einen Blick darauf werfen!

– Ende der Werbesendung.

Aber jetzt im Ernst:

Wir nähern uns (schneller als gedacht) dem Ende des Meisterschuljahres 2022 und somit auch unserer finalen Phase an: Projekte werden fertiggestellt, der Katalog wird gedruckt und unser Abschlussevent wird geplant. Und um all diese Arbeit, die tatsächlich in so einem Jahr MKD drinnen steckt zu dokumentieren, muss eben auch ein schönes Portfolio her.

Daher erblühen die Projekte der MKD22, als auch die der MKD21 im neuen Design: Gut übersichtlich und einfach zum Durchklicken.

Wer Lust hat kann auch ein bisschen mehr über die charmanten Persönlichkeiten hinter der diesjährigen MKD herausfinden. Dazu einfach bei unserer Studierenden-Seite vorbeischauen. Unsere Steckbriefe dort haben wir mit viel Liebe verfasst und mit sinnhaften Infos bestückt.

Wer einen „trip down memory lane“ begehen will: Die Steckbriefe des Vorgängerjahrgangs MKD21 sind natürlich auch noch zu besichtigen.

Die MKD-Website nimmt nun also endlich ein neues (Sinn-)Bild an und es wird auch weiterhin daran getüftelt und geupdatet. Was wir da Spannendes bearbeiten? Das werdet ihr im Laufe der nächsten Wochen sehen ;).

Bis dahin: Viel Spaß beim Durchstöbern und Erkunden!

 

 

Beitrag von Sabrina Stoiber, Denise Janiba und Lisa Ziebermayr

Sinn für den meisterlichen Katalog

Nach wochenlanger Schweißarbeit ist er endlich in den Druck gegangen. Es war eine aufregende Zeit oder sagen wir, eine Achterbahn der Gefühle.

Alles begann vor einigen Monaten, als sich aus unserer Klasse heraus mehrere Teams gebildet haben. Wir alle hatten dasselbe Ziel. Den MKD Katalog 2022 zu designen. Jedes Team bereitete sich auf den Kampf vor, das jeweilige Design zu verteidigen. Es würde viel Blut und Schweiß kosten. Dann kam der große Tag der Präsentation. Und BÄM… die Layouts sahen alle fast gleich aus. Ok vielleicht nicht ganz, aber zumindest wollten wir alle dasselbe. Holo – Holo – Holo. Puh, der Anfang verlief schon mal besser als erwartet. Jetzt kristallisierten sich wieder mehrere Teams mit verschiedenen Verantwortlichkeiten heraus und wir konnten es kaum erwarten, weiterzumachen.

In der Theorie wäre das auch möglich gewesen. Doch wie so oft im Leben, klingt es leichter als es dann in Wirklichkeit ist. So vergehen Wochen bis wirklich alles Katalog-ready ist. In der Zwischenzeit haben wir nie aufgehört, uns von der großen MKD-Katalogsammlung und anderen grafischen Produkten inspirieren zu lassen. Eine spannende Aufgabe war es auch, unser Jahresthema – Sinne – in den diesjährigen Katalog einfließen zu lassen. Es entstanden unsere „Sinn für …“-Seiten, die metaphorisch für Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten stehen. Es wäre auch unmöglich gewesen, allen Projekten einen bestimmten Sinn zuzuordnen.

Während wir die verschiedenen Phasen des großen Abschlussprojektes durchlebten, kamen uns immer wieder neue Ideen in den Sinn. So landeten wir zum Beispiel in „trashickem“ (=trash aber schick) Gewand am Schiff Florentine, um einzigartige Familienfotos zu schießen. Auch der große Umzug in die neue MKD musste irgendwo im Katalog Platz finden. Der Zeitdruck wurde größer, die Arbeitstage länger. Am Schluss noch einmal alles geben, durchbeißen, die Nerven behalten und dann, ab zur Druckerei Gutenberg. Das Layout-Team durfte live dabei sein und bekam spannende Einblicke in den umfassenden Prozess.

Und da sitzen wir jetzt. Der Schweiß der letzten arbeitsintensiven Tage ist getrocknet, die leichte Anspannung und große Vorfreude, das Ding bald in den Händen zu halten, aber noch voll da. Bald ist es soweit, seid gespannt!

 

 

Beitrag von Sabrina Öllinger und Leonore Stöger